Lokomotivbau "Karl Marx". Die Lokschmiede der DDR in Babelsberg. Udo Kandler

Art.Nr.: 902-280

EUR 32,71

  • Gewicht 0.86 kg

Produktbeschreibung

EK-Verlag 2018, 128 Seiten, ca. 150 Abbildungen, teilweise in Farbe, Querformat 30 x 21 cm.

Potsdam vor den Toren Berlins mit dem Ortsteil Babelsberg erlangte nicht nur durch sein traditionsreiches Filmstudio, sondern ebenso im Lokomotivbau unter dem Markenzeichen „Lokomotiven aus Babelsberg“ weithin Bekanntheit.

1899 als Zweigwerk der Märkischen Lokomotivfabrik Orenstein & Koppel gegründet, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Teilung Deutschlands unter der Billigung der Sowjetischen Militäradministration daraus ein Volkseigener Betrieb. Übergangsweise als  „Lokomotivfabrik Karl-Marx Babelsberg“ geführt, ging 1951 mit der Zusammenführung der Lokomotiv- und Waggonfabriken unter dem Dach der Vereinigung Volkseigener Betriebe des Lokomotiv- und Waggonbaus der DDR (VEB LOWA) daraus der „Lokomotivbau Karl Marx Babelsberg“ hervor.

Dieser Band dokumentiert den Wiederaufbau und die frühen Aktivitäten des Volkseigenen Betriebes, dem Bau von Feld- und Grubenlokomotiven, feuerlosen Lokomotiven, Schmalspurdampfloks und dergleichen mehr. Unwiederbringliche Momentaufnahmen zeigen die Werktätigen an ihren Arbeitsplätzen im Umgang mit mannigfaltigen Maschinen und Geräten, an den Drehbänken und Fräsmaschinen, bei der Wasserdruckprobe von Dampfzylindern, genauso wie bei der Lokomotivmontage. Der Blick zurück hinter die Kulissen dieser berühmten Lokschmiede wird von einer gehörigen Portion Zeitkolorit einer vergangenen Epoche bestimmt.

Inhalt:

  • Vorwort
  • „Auferstanden aus Ruinen“
  • Maschinen für den Lokomotivbau
  • Lokomotiven für den großen Bruder
  • LOB-Loks in alten Werbegrafiken
  • Planerfüllung
  • Dieselloks aus Babelsberg
  • Und heute … ?
  • Babelsberger Kiefernwäldchen
  • Werks-, Gruben- und Industrielokomotiven Lieferliste VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ Babelsberg 1947 – 1968 Zeitleiste
  • Literatur- und Quellenverzeichnis