Beschreibung
EK-Verlag 2023, 287 Seiten, ca. 500 Abbildungen, Hochformat 21 x 29,7 cm, Hardcover, Fadenbindung.
Für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Elektroloks von Deutschland nach Frankreich, Belgien, Niederlande und Luxemburg beschritt die DB in den sechziger Jahren Neuland, weil die abweichenden Stromsysteme der Nachbarländer die Entwicklung neuartiger „Mehrsystemloks“ erforderten. Ersten Anfängen mit Versuchscharakter ab 1960 mit den E?320 und der E?344 folgte 1965 ein erster Höhepunkt: die als „Europalok“ bekannten Viersystemloks Baureihe E?310 bzw. 184. Mit hochentwickelter Technik wurden die Zweisystemloks Baureihe 181.0-2 zum vollen Erfolg, deren Serienloks sich teilweise über vier Jahrzehnte lang im Einsatz bewährten. Sie bewiesen sich im hochwertigen Reisezugdienst ebenso wie vor Güterzügen als wahre Universalelloks.
Als erste Monographie stellt das EK-Baureihenbuch ausführlich die Entstehung und Geschichte der DB-Mehrsystemelloks dar, die im deutschen Lokomotivbau mit ihrer Technik und durch ihren weitgespannten Betriebseinsatz stets etwas Besonderes blieben. Vor allem die formschönen und beliebten 181 wurden zu Wegbereitern für den heute selbstverständlichen europaweiten Mehrsystembetrieb.
Inhalt:
- Vorwort
- Alle Zwei- bzw. Mehrsystemlokomotiven der Deutschen Bundesbahn im Überblick
- Bahnstromsysteme in Deutschland und Europa - ein historischer Rückblick
- Die Rolle des Saarlands und seiner Eisenbahnen
- Die Baureihe E 320 (182) - erste Zweifrequenzlok der DB
- Die Lokomotive E 344 01 (183 001) - Umbau aus E 244 21
- Das Projekt E 210 - Vorstufe für die späteren E 310/E 410
- Die Baureihen E 310 (181.0-1) und E 410 (184)
- Die Baureihe 181.2 - Zweisystem-Serienlok der DB
- Umbau der 182 001 durch AEG zum Drehstrom-Versuchsträger
- Farbgebungen der DB-Mehrsystemlokomotiven
- Einsatzchronik der Baureihe E 320 (182)
- Einsatzchronik der Baureihe E 344 (183)
- Einsatzchronik der Baureihe E 410 (184)
- Einsatzchronik der Baureihe E 310 (181.0-1)
- Einsatzchronik der Baureihe 181.2
- Quellenverzeichnis