Eisenbahn-Kurier Special 136: Kohle und Erz. Die Bahn im Einsatz für die Montanindustrie

Art.Nr.: 903-727

EUR 12,06

  • Gewicht 0.3530 kg

Inhalt

EK-Verlag 2020, 100 Seiten, zahlreiche Abbildungen, A4-Heftformat, Klebebindung.

Montanindustrie und Eisenbahn sind eng miteinander verbunden. Einerseits ermöglichte erst die Eisenbahn zu Beginn der Industrialisierung, die notwendigen Rohstoffe Kohle, Koks und Erz in großen Mengen zu ihrer Verarbeitung in die Kraftwerke, Kokereien und Hüttenwerke zu transportieren sowie den fertigen Stahl und die daraus gefertigten Produkte in alle Welt zu liefern. Andererseits war und ist die Eisenbahn ein wichtiger Abnehmer der Montanindustrie: Kohle für die Dampfloks, heute für die Stromerzeugung in den Kraftwerken, Stahl für den Bau von Lokomotiven und Wagen, Schienen, Brücken und Bauwerken sorgen bis heute für einen enormen Bedarf bei den Bahnen.

Das reich bebilderte EK-Special zeigt die Wege auf, auf denen die verschiedenen Rohstoffe im Wandel der Zeit transportiert wurden und stellt die Fahrzeuge vor, die speziell für den Montanverkehr beschafft wurden – von der Reichsbahnzeit bis heute.

Inhalt:

Durch ein Jahrhundert. Montanverkehr im Wandel der Zeit

Wagen für Massentransporte. Vierachsige Selbstentladewagen im Wandel der Zeit

Industrielle Revolution. Die Montanindustrie im rasanten Wachstum

Zeit der Hochindustrialisierung. Deutsches Kaiserreich wird zur Wirtschaftsmacht

Aufwendige Entladung. Offene Zweiachser für den Kohleverkehr

Grundlagen der Montanindustrie. Rohstoffvorkommen und Standorte in Deutschland

Radikaler Wandel. Die Folgen des Versailler Vertrages

Ein neuer Wagentyp entsteht. Die vierachsigen Versuchswagen der DRG

Erzgrube Staufenstolln. Autarkiestreben im Dritten Reich

Wagen für den Montanverkehr. Die vierachsigen Serienwagen der DRG/DRB

Auf dem Weg nach Europa. Wiederaufbau und Montanunion

Standardisierte Einheitswagen. Die 75-m3-Selbstentladewagen der DB

Wege des Montanverkehrs. Ausgefeilte Logistik für die Wagenumläufe

Gewollt, und nicht gekonnt. Kohle und Stahl in der DDR

Selbstentladewagen der DR. Neubauten aus RGW-Ländern

Kohle und Stahl in der Krise. Der Niedergang der Montanindustrie

Der „lange Heinrich“. 4.000-t-Erzzüge ins Ruhrgebiet

Die Sechsachser kommen. Neue Wagen für den Erzverkehr

Hütte Krupp-Mannesmann. Stahlriese im Duisburger Süden

Lebensader der Montanindustrie. Der Hansaport im Hamburger Hafen

Montanindustrie heute. Steigende Produktivität für das Überleben

Wagen für größeres Volumen. Die jüngste Generation Großraumwagen

Nachschub für die Stahlwerke. Ganzzugverkehr von den Häfen zu den Werken