Baureihe 18.1. Die schöne Württembergerin und ihre Vorgänger. Rudolf Röder

Art.Nr.: 903-933

EUR 45,00
inkl. 7 % USt

  • Gewicht 1,46 kg

Inhalt & Beschreibung

EK-Verlag 2021, 256 Seiten, 446 Abbildungen, Hardcover, Hochformat 21 x 29,7 cm, gebunden.

Unter den deutschen Länderbahn-Pacifics war die ab 1909 gebaute württembergische Klasse C die Leichteste. Die glatte, stahlblau schimmernde Verkleidung aus Glanzblech bestimmte ihr elegantes Erscheinungsbild und machte sie bald als „schöne Württembergerin“ bekannt.

Die reich bebilderte Publikation beschreibt ausführlich alle Besonderheiten dieser außergewöhnlichen Schnellzuglokomotive, die mit ihren Treibradsätzen von 1.800 mm Durchmesser und ihrem leichten Kurvenlauf speziell für den Betrieb im württembergischen Hügelland mit den engen Gleisbögen gebaut wurde. Mit ihrem Leichtbautriebwerk und den verstärkten Bremsen war die C-Lok für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h zugelassen.

Bis zum Jahr 1921 baute die Maschinenfabrik Esslingen insgesamt 41 Lokomotiven der Klasse C. Sie verrichtete 46 Jahre lang auch in schwierigen Zeiten ihren Dienst. So gelangten nach dem Ersten Weltkrieg einzelne C-Loks als Waffenstillstandsabgabe nach Frankreich und Polen.

Eine Rückschau auf die Entwicklung der Personen- und Schnellzuglokomotiven der Königlich Württembergischen Staateiseisenbahnen seit ihren Anfängen von 1845 runden das Buch ab, das mit ca. 340 Bildern und Zeichnungen ein bedeutendes Kapitel deutscher Eisenbahngeschichte beschreibt.

Inhalt:

Vorwort

Württembergische Eisenbahngeschichte

Die Vorgänger der Klasse C 1845-1909

Ludwig Klein und die Amerikaner-Lokomotiven

   Die Klasse I von Norris (2’ B n2)
   Die Klasse II von Baldwin & Whitney (1’ B n2)
   Bewährung der beiden amerikanischen Bauarten
   Kuriosum

Die Ära Ludwig Klein, Emil Keßler u. Josef Trick
   Die Klasse III von Emil Keßler (2’ B n2)
   Die Klasse III von J. A. Maffei in München (2’ B n2)
   Die erste Henschel-Lokomotive DRACHE und die Klasse III
   Die Klasse V, spätere Klasse C (2’ B n2)
   Projekte von Emil Keßler und Josef Trick
   Die Klasse VI, ab 1858 Klasse A (2’ B n2)
   Die Klasse VII, ab 1856 Klasse D (2’ B n2)
   Die Klasse B (alt) von 1865 (2’ B n2)

Die Ära von Heinrich Brockmann
   Die Klasse T von 1866 (B n2)
   Die Klasse B von 1868 (1B n2)
   Die Klassen B2 und B3 (1B n2)
   Die Klasse A, Aa ab 1878 (1B n2)
   Lokomotivumbauten

Die Ära von Adolph Klose
   Die WIEN, ein Umbauversuch Kloses (1’ B n2)
   Die Klasse Ab und AUmbau (1B n2)
   Die Klasse Ac von 1889 (1B n2v)
   Die Klasse E von Cockerill (1’B1’ n3v)

Die Ära von Eugen Kittel
   Die Klasse Fb von 1896 (1C n2)
   Projekt einer 2’ C n4v
   Die Klasse D von 1898 (2’ C n4v)
   Die Klasse AD von 1899 (2’ B n2v)
   Die Klasse AD ab 1903 mit Kolbenschiebern (2’  B n2v)
   Der ME-Überhitzer, ein Versuch

Der Eintritt von Wilhelm Dauner
   Die Klasse ADh von 1907 (2’ B h2), erste echte Hei߬dampf¬lok Württembergs
   2’ C 1’-Vierzylinderverbund-Heißdampf-Schnellzuglokomotive der Klasse C

Geschichte der süddeutschen 2’ C 1’-Pacific-Lokomotiven

Entstehungsgeschichte

Erste Beschaffungsperiode

   Betriebsmessfahrten von 1909

Technische Beschreibung der Klasse C
   Internationale Industrie- und Gewerbeausstellung in Turin 1911
   Französischer Messebericht über die Ausstellung in Turin

Zweite Beschaffungsperiode der Klasse C
   Die Lieferungen

Leistungssteigerung an den Lokomotiven der Klasse C

Änderungen an der Dampfmaschine

   Änderungen am Dampferzeuger
   Die Kolbenspeisepumpe
   Der Speisewasservorwärmer
   Das Führerhaus
   Der Tender Type II (wü 2’ 2’ T 30)
   Fazit zur technischen Ausstattung
   Die C 2041

Der Erste Weltkrieg und seine Auswirkungen

Kriegseinsätze

   Flusseiserne Feuerbüchsen
   Personalschulungen für die C nach Kriegsende 1919

Stationierung und Einsätze der C bis 1920

Ein ganz besonderer Einsatz für eine C

Situation bei der Beschaffung von Fahrzeugen 1918 bis 1920

Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft

Der Werkstättendienst für die Klasse C

Unterhaltung der C bei der Deut¬schen Reichsbahn (1920-1947)

   Das Privatausbesserungswerk (PAW) Maschinenfabrik Esslingen

Die Umzeichnung der württembergischen Klasse C zur Baureihe 18.1

Bauartänderungen bei der Deutschen Reichs¬bahn-Gesellschaft

   Die Beleuchtung der C
   Windleitbleche
   Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h
   Weitere Bauartänderungen
   Ersatzteilbestellungen zur Klasse C bei der Maschinenfabrik Esslingen

Generationswechsel im Lokomotivenpark Württembergs
   Die preußische P 8 (Reihe 38.10-40)
   Die sächsische XX HV (Reihe 19.0)
   Die preußische P 10 (Reihe 39.0-2)
   Verdrängung der C durch fremde Länderbahnlokomotiven
   Das neue Gesicht der Zugförderung in Württemberg

Stationierungen und Betrieb der C bis 1939/1940

Das Betriebswerk Stuttgart-Rosenstein

Das Bahnbetriebswerk Ulm

Übersicht über die Beheimatung aller 37 C von 1929 bis 1939

Der Zweite Weltkrieg 1939 bis 1945

Stationierungen und Betrieb der C vom Kriegsende bis 1955

   Das Kriegsende und der totale Zusammenbruch
   Der Neubeginn nach 1945 mit den Besatzungszonen
   Die C als Splittergattung?

Deutsche Bundesbahn

Unterhaltung der Klasse C bei der Deutschen Bundesbahn

   Einsätze von C-Loks bei der DB von Heilbronn aus
   Einsätze der C bei der DB von Ulm aus
   Das Ende

Württembergs C im Ausland nach dem Ersten Weltkrieg
Einsätze der C in Frankreich

Reisezug-Verbindung von Le Mans nach Angers 1930 bis 1934
Einsätze der C in Polen

Unfälle mit C-Loks

Betriebserfahrungen mit der Klasse C

Die Leistung der Klasse C – eine nachträgliche Untersuchung

Beurteilung der C aus heutiger Sicht

Projekt zum Nachbau einer württem¬bergischen Klasse C

Schlussbetrachtung

Spuren der C in der weiteren Lokomotivgeschichte

Höhepunkte im Bau von Schnellzug-Dampf¬lokomotiven

Dank an die Unterstützer

Lebensläufe der C-Lok

Literatur und Quellen