Brienna Verlag, 3., durchgesehene und verbesserte Auflage, 304 Seiten, über 320 Schwarzweiß- & Farbabbildungen, Lageskizzen, Tabellen, Karten, A4-Hochformat, Hardcover.
„Die Hicken und die Eisenbahn“ beschreibt die historische Entwicklung der Bahnstrecke Gießen – Köln und ihre Bedeutung für die industrielle Entwicklung des Hickengrundes. Im Mittelpunkt steht der Bau und Betrieb der Eisenbahnlinie sowie deren Einfluß auf Wirtschaft, Infrastruktur und regionale Entwicklung. Der erste Teil behandelt die Planung und den Bau der Strecke sowie die Veränderungen für den Hickengrund. Themen sind unter anderem die zuständigen Verwaltungsstrukturen, die Bahnhöfe und Betriebswerke, Gleis- und Streckenpläne sowie Eisenbahnunfälle während der Dampflokzeit. Ergänzt wird dieser Abschnitt durch historische Fotografien, Zeitzeugenberichte zur Bombardierung der Strecke im Jahr 1944 und Dokumentationen zur Gleiserneuerung zwischen Holzhausen und Allendorf. Der zweite Teil widmet sich den Gruben und Mühlen im Hickengrund und deren wirtschaftlicher Bedeutung. Der dritte Teil beleuchtet die industrielle Entwicklung regionaler Unternehmen, darunter die Westerwälder Tonindustrie (WTI), die Tongrube „Auf dem Kreuz“ in Niederdresselndorf sowie die Hering-Bau Unternehmensgruppe in Holzhausen. Das Werk verbindet Eisenbahngeschichte mit regionaler Industrie- und Wirtschaftsgeschichte und bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklung des Hickengrundes über mehrere Jahrzehnte.
Der Autor
Antriebsfeder für das Buch-Projekt war die Erkenntnis, daß viele Niederdresselndorfer gar nicht wissen, warum die frühere Hauptstrecke Gießen–Köln ausgerechnet durch den Hickengrund verlief und wie groß der Bahnhof zu seinen besten Zeiten war – von dessen Bedeutung für die Industrie vor Ort ganz zu schweigen. Das wollte der gelernte Bürokaufmann ändern. Das nötige Selbstbewußtsein für die Arbeit an einem so großen Vorhaben holte er sich in der Zeit, als die Ortsdurchfahrt neu gebaut wurde und er täglich über den Fortschritt der Maßnahme auf Facebook berichtete. „Das hat mich zum Schreiben gebracht“, sagt der Frührentner, bei dem 2009 Parkinson diagnostiziert wurde. Von der schweren Krankheit ließ er sich bei seinem Herzensprojekt nicht aufhalten. Schreiben, Bildbearbeitung, Layout – akribisch arbeitete er im heimischen Büro an jedem Detail seines Buches, bis er zufrieden war.
Nach der ersten beiden kleinen Auflagen, die längst vergriffen sind, ergab sich nun die Zusammenarbeit mit dem Brienna Verlag, bei dem jetzt die 3., verbesserte Auflage erschienen ist.
Herstellerangaben gem. Produktsicherheitsverordnung (GPSR):
Brienna Verlag
Speckbacher Leiten 24
83101 Rohrdorf
E-Mail: info@brienna.de
ISBN: 978-3-942318-40-4