Eisenbahnchronik Eifel. Die Eisenbahn zwischen Köln und Trier Band 2. Klaus Kemp

Art.Nr.: 903-507

EUR 37,29

  • Gewicht 1.31 kg

Inhalt

EK-Verlag 2019, 224 Seiten, 310 Abbildungen, Hochformat 21,0 x 29,7 cm, Hardcover, gebunden.

Das Buchprojekt „Eisenbahnchronik Eifel“ gestaltete sich während der Manuskriptbearbeitung wesentlich umfangreicher als zunächst geplant, so dass die Eisenbahnchronik in zwei Bänden erscheinen wird.

Die Eifel ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges, im Osten begrenzt durch den Rhein und im Süden durch die Mosel. Im Westen geht sie in die Ardennen über, die bereits zu Belgien gehören. Im Norden fällt sie entlang einer Linie Aachen – Bonn ab und geht in die Niederrheinische Bucht über.  Ab 1815 gehörte die Region zu Preußen. Die Eifel als ärmliches Randgebiet ihres Reiches war für die neuen Herren nur aus militärischen Gründen von Interesse. Mit der beginnenden Industrialisierung und dem damit einsetzenden Eisenbahnbau behinderte anfangs die Grenzlage den Ausbau der Verkehrswege aus Angst, dem „Erbfeind“ Frankreich dadurch bessere Angriffsmöglichkeiten zu geben. Erst mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 entstanden viele Eisenbahnlinien, die vorrangig militärisch-strategischen Zwecken dienten.

Behandelt wird die große Nord-Südverbindung Köln – Trier, die Zeit ihres Bestehens im Schatten der konkurrierenden Verbindung Köln – Koblenz – Trier steht. Auch die andere Konkurrenzstrecke, die Vennbahn, ist berücksichtigt. Zum anderen werden die Ost-West-Verbindungen Remagen – Gerolstein/Jünkerath – belgische Grenze sowie Andernach – Gerolstein – belgische Grenze betrachtet. Der Bau beider Strecken begann noch zur Zeit der Privatbahnen und fand seine Vollendung unter der Regie der Militärs vor dem Ersten Weltkrieg.  

In Band 2 bleibt den Strecken der östlichen Eifel zwischen dem Rhein und der Eifelbahn, der Moselstrecke und der Verbindung Erdorf – Bitburg – Igel vorbehalten. Hier findet sich auch die Geschichte der von Euskirchen, Düren und Kall ausgehenden Stichbahnen sowie von insgesamt fünf Privatbahnen.

Inhalt:

Vorbemerkungen

Die Eifelquerbahn und ihre Ergänzungsstrecken
Vom Rhein in die Eifel
Andernach – Mayen
Mayen – Gerolstein
Die weitere Entwicklung
Die Bundesbahnzeit
Von Wengerohr in die Eifel
Wengerohr – Wittlich
Weiter in die Vulkaneifel
Die weitere Entwicklung
Das Münstermaifeld wird erschlossen
Koblenz – Mayen
Polch – Münstermaifeld
Die Umwidmung

 

Die Ahrtalbahnen
Remagen – Ahrweiler
Ahrweiler – Adenau
Weiter bis zur Eifelbahn
Ahrdorf – Blankenheim (Wald)
Die Brücke von Remagen
Der Betrieb auf den Ahrtalbahnen bis zum Ersten Weltkrieg
Die Zwischenkriegszeit
Die Bundesbahnzeit
Der Wiederaufbau
Nach dem Aufbau die Angebotsumstellung
Remagen – Adenau in Gefahr

 

Von der Kyll zur Nims und zur Sauer
Erdorf – Bitburg
Bitburg – Igel
Weitere Projekte in der Südwesteifel
Das weitere Schicksal der Bahn

 

Die Moselstrecke
Am Fluss entlang oder über die Höhen? Die Projekte der Moselstrecke
Die Bauausführung
Erwähnenswerte Bauwerke der Moselstrecke
Weiterer Ausbau der Moselstrecke
Der Betrieb bis zum Ersten Weltkrieg
Der Betrieb bis zum Zweiten Weltkrieg
Der Neubeginn
Der Wiederaufbau
Die Elektrifizierung

 

Stichbahnen der Nordeifel
Kall – Hellenthal (Oleftalbahn)
Euskirchen – Münstereifel (Erfttalbahn)
Düren – Heimbach

 

Privatbahnen
Mit der Aachener Kleinbahn nach Eupen
Die Euskirchener Kreisbahnen
Die Brohltalbahn
Die Stammstrecke
Eine Bahn vom Brohltal nach Mayen?
Die Krahnenbergbahn
Die Kleinbahn Philippsheim – Binsfeld
Der Bahnhof Sourbrodt und die Militärbahn zum Truppenübungsplatz Elsenborn

 

Nicht ausgeführte oder fertiggestellte Projekte
Adenau – Rengen
Wittlich – Kylltal
Neuss – Horrem – Liblar – Ahrtal
Die rechte Moselstrecke
Die Ourtalbahn
Bonn – Kronenburg
Krahnenberg – Laacher See
Die Konkurrenz auf der Straße
Die Wirkung der Eifelbahnen
Einzelne Aspekte
Gesamtbewertung

 

Unfälle

Eisenbahnen der Eifel – ein Bilderbogen in Farbe