Beschreibung
Jede Epoche bringt ihre Formen und Farben, ihre Sehgewohnheiten und ihr "Mindset" hervor. In den späten 1960ern befindet sich die Deutsche Bundesbahn in einer Transformation – weg vom dunklen Dampfzeitalter, hin zum lichten Morgen der Moderne. Um dem Ausdruck zu verleihen, gestaltet die DB ab 1970 eine neue Lackierungsvariation ihres Schnellzugwagenparks. Das Erscheinungsbild dieser Garnituren kommt derart farbenfroh daher, dass, zumindest unter Eisenbahnfreunden und der Modellbahnindustrie, seitdem beschwingt von "Pop-Wagen" die Rede ist. 1973 gönnt die DB ihren rund 150 gelieferten oder umlackierten Wagen sogar eine eigene Zuggattung: das DC-System, "hierarchisch" über dem profanen D-Zug, jedoch unter dem InterCity angesiedelt. Doch beiden, sowohl der Farbgebung als auch den City-D-Zügen, ist nur eine kurze Lebensdauer vergönnt. Die Sommer-Ausgabe von EisenbahnKLASSIK unternimmt, leicht wehmütig, eine Rückschau unter dem Motto „Mehr Pop wagen!“.
Und dies sind weitere Themen in EisenbahnKLASSIK Ausgabe 21:
- Golden Arrow & Flèche d‘Or London–Paris: Luxus, was sonst?
- Dampflokzeit im Norden: Typen, Touren und Tatsachen
- Land ohne kommerziellen Konkurrenzkampf: Dampfzüge und Reklametafeln in der DDR
- Als junger Ingenieur zwischen den Fronten: Versuche mit der ölgefeuerten C 5/6 2976 der SBB (1953 – 1959)
- Kobaltblau unterwegs: Mit dem neuen „Rheingold“ in die Sechzigerjahre
- Heimatbahnhof Krefeld: Von A wie „Abstoßbetrieb“ bis Z wie „Zeitfenster“
- Arbeitswelt: Kein Erbarmen in Oberbarmen
- Außerdem: Zeitmaschine – Zeitensprung in Hamburg-Poppenbüttel, Meisterwerk: Der Idyllesucher in der Großstadt, Rampenlicht: Gorbatschow, Rau und Brandt im ICE, Der besondere Brief: „Bin ich das ewige Gemeckere der Leser gründlich leid“, Salonwagen und vieles mehr.
Herstellerangaben gem. Produktsicherheitsverordnung (GPSR):
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ISSN: 2748-6427
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