Von Buchholz nach Schwarzenberg (Elterlein, Crottendorf und Oberrittersgrün). Siegfried Bergelt

Art.Nr.: 901-176

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Produktbeschreibung

Bildverlag Böttger, 2., überarbeitete & erweiterte Auflage 2021, 240 Seiten, 216 Schwarzweiß- & 329 Farbfotos, 34 Gleispläne/Zeichnungen, Format 22,5 x 28,5 cm, Hardcover.

Nachdem die 1. Auflage dieses Buch bereits seit Jahren vergriffen ist, war es an der Zeit, eine erweiterte Publikation zu erstellen. Diese enthält nun nicht nur die Stammstrecke, sondern auch die Zweigbahnen nach Crottendorf und Elterlein sowie die schmalspurige Pöhlwasserbahn Grünstädtel - Oberrittersgrün. Letztere wurde gleichzeitig mir der Normalspurbahn als Zubringerlinie eröffnet. Die BSg-Strecke beging 2014 ihr 125-jähriges Betriebsjubiläum und wurde besonders in den 1980er-Jahren durch die reaktivierten Dampflokeinsätze bekannt. Hunderte Eisenbahnfans pilgerten damals auch zu der Zweigbahn Schlettau - Crottendorf, auf welcher die letzten Einheitstenderlokomotiven der Baureihe 86 im Plandienst fuhren. Nachdem es seit der Einstellung des Reiseverkehrs im Jahr 1997 ziemlich ruhig um diese Schiene geworden war, erfreut sich diese Linie seit 2009 durch den touristischen Ausflugsverkehr mit „Ferkeltaxen“ zunehmender Beliebtheit.

Die überarbeitete und ergänzte umfangreiche Publikation widmet sich der Streckengeschichte. Zahlreiche bisher unbekannte Abbildungen konnten dafür aus Archiven geborgen werden. Empfehlenswert für Eisenbahnfreunde und Freunde des Erzgebirges.

Nachdem im Jahr 1852 der Schienenstrang von Riesa kommend das „sächsische Manchester”, Chemnitz, erreicht hatte, forderten bereits zwei Jahre später der Schwarzenberger Bürgermeister Friedrich Gustav Weidauer sowie der Oberberghauptmann Friedrich Constantin von Beust die Anbindung des Westerzgebirges an das Eisenbahnnetz. In dieser Region herrschte hohe Armut wegen Niedergang des Bergbaues. Eröffnet wurde die Verbindung schließlich am 11. Mai 1858. Mit Einweihung der Zschopautalbahn Chemnitz - Annaberg am 1. Februar 1866 hatte auch das mittlere Erzgebirge Anschluss an das Schienennetz bekommen. Sechs Jahre später konnte diese Linie bis in das böhmische Weipert verlängert werden. Um die beiden wichtigen Strecken zu verbinden, begannen im April 1888 die Arbeiten an der Nebenbahn Buchholz - Schwarzenberg. Da diese Linie zwei Talstrecken verbindet, musste sie als Gebirgsbahn ausgeführt werden und erhebliche Höhenunterschiede überwinden. Zur Querung eines Seitentales der Großen Mittweida entstand in Markersbach ein 200 m langer Gerüstpfeilerviadukt nach amerikanischem Vorbild. Zusammen mit der Stichstrecke nach Obercrottendorf konnte am 1. Dezember 1889 der Betrieb aufgenommen werden.

Inhalt:

Vorwort
Die Vorgeschichte Buchholz - Schwarzenberg (BSg)
Der Bau
Die Eröffnung
Alltagsbetrieb der Anfangszeit
Grünstädtel - Oberrittersgrün (GR)
Walthersdorf - Crottendorf (WC)
Erweiterungen wurden erforderlich
Bahnbetrieb in und zwischen den Weltkriegen
Die Nachkriegs- und Wismutzeit
Die DDR-Zeit ab 1960
Die Zeit des Prager Frühlings
Große Jubiläen
Von der Regionalisierung bis 2014
Um- und Rückbauten 2001 bis 2014
Zu(g)kunft
Testfeld Bsg
Die Strecke und ihre Stationen
Die Bahnbetriebswerke und Lokeinsatzstellen
Verladeanlagen
Lokomotiven der Normalspurstrecken
Lokomotiven der Schmalspurstrecken
Wagen der Normalspurstrecken
Wagen der Schmalspurstrecken
Schnellzüge zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg
Sonderzüge
Bahnpost
Der Erzgebirgswinter
Der Gerüstpfeilerviadukt Markersbach
Brücken bei der „kleinen“ Bahn
Museale Einrichtungen
Unfälle und andere Vorkommnisse
Erlebnisse und Episoden
Nachwort
Quellenverzeichnis/Bildnachweis

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