Der Eisenbahnknoten Cottbus Band 1. Entwicklung 1864 bis 1990. Harald Großstück & Christoph Thiel

Art.Nr.: 903-581

EUR 23,18

  • Gewicht 1.00 kg

Inhalt

Verlag Bernd Neddermeyer 2019, 176 Seiten, ca. 375 Abbildungen, Hochformat 21 x 29,7 cm, Festeinband.

Der Verkehrsknoten Cottbus hatte eine lange Entwicklungszeit bis zu seiner Blüte in den 1980er-Jahren. Zurzeit ist seine Bedeutung rückläufig, dazu aber mehr im 2. Band.
Etwa 30 Jahre nach Eröffnung der ersten Eisenbahn in Deutschland bekam Cottbus im Jahr 1866 Anschluss an das Eisenbahnnetz. Der Eisenbahnkönig Henry Bethel Strousberg organisierte die notwendigen Finanzen, da der preußische Staat sich nicht engagieren wollte. Nachdem Preußen seine Blockadepolitik aufgegeben hatte, Eisenbahnstrecken an der Grenze zum Königreich Sachsen enden zu lassen, entstanden zahlreiche Strecken im Raum Cottbus, die schließlich alle verstaatlicht wurden.
Vom Bau dieser Strecken, den ersten Stellwerken um 1880 und von der umfassenden Erweiterung der Gleisanlagen des Bahnhofs um die Jahrhundertwende mit dem Bau des ersten elektropneumatischen Stellwerkes in Deutschland wird tiefgründig berichtet. Weiterhin über die Entwicklung während des 2. Weltkrieges mit der Entstehung der Vorbahnhöfe. Ausführlich wird in Text und Bild dargestellt, was vom Bahnhof nach dem Krieg übrig blieb, von der Entwicklung in der Zeit von 1945 bis 1950, über die Wettbewerbsbewegung der Eisenbahner, den provisorischen „Barackenbahnhof“, den Neubau des Empfangsgebäudes und die Elektrifizierung der Hauptstrecken. Der erste Teil des zweibändigen Werks über den Eisenbahnknoten Cottbus, entstanden aus einer zehnjährigen Forschungsarbeit der Arbeitsgemeinschaft Eisenbahn, endet mit den Anschlussbahnen und der daraus entstandenen „Cottbusser Stadtbahn“.

Inhalt:

Vorwort

Vorgeschichte

Die Cottbus-Schwielochsee Eisenbahn

Cottbus erhält Anschluss an das Eisenbahnnetz

Berlin-Görlitzer Eisenbahn

Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn

Cottbus-Großenhainer Eisenbahn

Cottbus-Frankfurt (Oder)

Die Königlich Preußische Staatsbahnzeit

Staatsbahnhof Cottbus

Erlebnisbericht 1917

Zeit der Deutschen Reichsbahn

Wittfeld-Akkumulatoren-Doppeltriebwagen

Der Kapp-Putsch - 1920 in Cottbus

Verkehrsaufkommen

Retzlaffbrücke

Umbau des Empfangsgebäudes

Bau der Vorbahnhöfe

Arbeitslager der Deutschen Reichsbahn in Cottbus

Kriegsende in Cottbus - was vom Bahnhof übrig blieb

Die Zeit 1945-1949

Die Cottbusser Eisenbahner in den ersten Nachkriegsjahren

Der Wiederaufbau

Zustandsbericht

Lokomotivkolonnen des BW Cottbus

Cottbus wird Direktionssitz

Die Reichsbahndirektion Cottbus entsteht

Das Dienstgebäude der RBD Cottbus

Entnazifizierung

Das provisorische Empfangsgebäude

Kohlenstaublokomotiven im Bw Cottbus

Wettbewerbsbewegung

   Das Tote Feuerbett

   Schwerlastzugebewegung

   Erhöhung der Laufleistung der Lokomotiven

   Die "Lunin-Methode" und der "sozialistische Wettbewerb"

   Jugendlokbrigade "Ernst Thälmann"

   Direktionsbeschaffungsstelle (DBS)

   Wettbewerbe in der DDR-Zeit

Dispatcherdienst

Ereignisse am 17. Juni 1953

Der neue Personenbahnhof

Containerumschlagplatz Cottbus

Elektrifizierung

   Beschlüsse, Pläne und Vorbereitung

   Vorarbeiten für die Elektrifizierung

   Der Jugendbauzug 21

   Bau der Oberleitung

   Inbetriebnahme

   Weitere Streckenelektrifizierung

Einzug der EDV

Nichtöffentlicher Personenverkehr Cottbus-Peitz Ost

Verkehrsleistungen

Zeit der Wende

Anschlussbahnen, Anschlussgleise

   Anschlussbahnen im Gewerbegebiet Sandow Ost

   Anschlussgleise an der Strecke Cottbus-Forst (Lausitz)

   Anschlussgleise an der Strecke Cottbus-Görlitz

   Anschlussgleise an der Strecke Cottbus-Großenhain

   Anschlüsse an der Vetschauer Straße

   Anschlussbahnen am Stammgleis Flughafen

   Anschlüsse im Bereich des Bahnhofs

   Der Altstadtbahnhof und das Altstadtgleis

Culemeyer-Anlage