Eisenbahn Journal Special 1-2018: Frankenwaldbahn mit NBS Ebensfeld–Erfurt

Art.Nr.: 901-482

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Produktbeschreibung

EJ 2018, 92 Seiten, ca. 140 Abbildungen, A4-Heftformat, Klammerbindung, Autor: Konrad Koschinski.

Die 1885 eröffnete Strecke über den Frankenwald entwickelte sich rasch zur wichtigsten Verbindung zwischen München und Berlin. Und das, obwohl zu beiden Seiten des knapp 600 m ü.d.M. gelegenen Scheitelpunkts lange Steilrampen mit einer Steigung von 26 Promille zu überwinden sind. Durch den Einsatz der legendären Malletloks der Baureihe 96 im Schiebedienst konnte der Betrieb 1914 erheblich vereinfacht und die Fahrzeiten spürbar verkürzt werden. Die Elektrotraktion hielt schon 1939 Einzug, die für Tempo 180 ausgelegten neuen Hochleistungsloks der Baureihe E 19 mussten auf den Rampen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Von 1945 bis 1989 war Probstzella Grenzbahnhof an der innerdeutschen Grenze, das Verkehrsaufkommen ging stark zurück. Bald nach der Wende wurde beschlossen, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Bamberg nach Erfurt zubauen, um die Fahrzeiten der ICE-Züge München–Berlin deutlich zu verkürzen. Seit Dezember 2017 ist die Neubaustrecke in Betrieb, für den umfangreichen Güterverkehr ist die Frankenwaldbahn aber weiterhin von großer Bedeutung.

Inhalt:

Editorial - Aufstieg und Fall

Galerie  

Essay - Heißer Tee und strenge „Organe”

Streckenhistorie - Über den Rennsteig vom Main zur Saale

Betrieb und Verkehr bis 1945 - Magistrale München – Berlin

Baureihe 96 - Mallet-Giganten für die Rampen

Betrieb und Verkehr 1945 bis 1989 - Eingleisig über die Grenze

Lokstationen - Betriebswerke am Fuß der Steilrampen

Betrieb und Verkehr 1989 bis heute - Erneute Blüte für fast dreißig Jahre

Nebenbahnen - Schiefer und Glas

ICE-Neubaustrecke - Mit Tempo 300 unter dem Thüringer Wald

Fachhändler-Adressen

Quellen

Impressum & Vorschau